B 111: Fahrbahn zwischen Ranzin und Züssow wird erneuert
Das Straßenbauamt Neustrelitz plant, auf der Bundesstraße 111 die Fahrbahn vom Abzweig Ranzin (Kreisstraße VG 15) bis zum Ortseingang Züssow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) zu erneuern. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 31. März 2025, mit dem Aufbau der Verkehrssicherung und der Umleitungsbeschilderung. Die Fertigstellung ist bis Anfang Juni 2025 geplant.
Ausgenommen vom Bauzeitraum sind die Ferien. Aufgrund des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens sind in dieser Zeit keine Bautätigkeiten geplant, so dass der Ferienreiseverkehr ungehindert fließen kann.
Der Baubereich hat eine Gesamtlänge von rund 2,4 Kilometern. Damit die notwendigen Fräs- und Asphaltarbeiten durchgeführt werden können, ist eine Vollsperrung von Dienstag, 1. April 2025, bis voraussichtlich Mittwoch, 9. April 2025, notwendig. Eine Umleitung wird für den Durchgangsverkehr ausgeschildert über die Landesstraße 35 bis Greifswald, der B 109 in Richtung Anklam bis zur Kreuzung B 109/B 111 und umgekehrt (siehe Umleitungsplan im Anhang).
Die Anlieger des Baufeldes werden gebeten, sich auf die Vollsperrung einzustellen. In der Zeit der Vollsperrung kann das Baufeld nicht befahren werden. Damit die Ortslage Thurow erreichbar bleibt, sind zwei Bauabschnitte vorgesehen: Der erste Bauabschnitt verläuft vom Abzweig Ranzin bis zur Ortslage Thurow und der zweite Bauabschnitt von der Ortslage Thurow bis zum Ortseingang Züssow. Die Anlieger werden durch die Baufirma per Postwurfsendung über die Vollsperrung informiert.
Der öffentliche Personennahverkehr ist von der Vollsperrung ebenfalls betroffen. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Da der Asphalteinbau stark witterungsabhängig ist, könnten sich für die Vollsperrungen noch Änderungen ergeben. Diese würden dann bekannt gegeben werden.
Im Zuge der Vollsperrung wird nicht nur der Asphalt erneuert, sondern auch eine Feldzufahrt verbreitert, eine Feldzufahrt entfernt und eine neue Feldzufahrt erstellt. Dies ist notwendig, um die Schutzplankenarbeiten richtlinienkonform umsetzen zu können. Der Rückbau und die Neuerstellung wurden vorher mit den betroffenen Landwirten besprochen und festgelegt. Außerdem werden die beiden Bushaltestellen im Baubereich blindengerecht umgebaut, sodass anschließend eine komplette Barrierefreiheit gegeben sein wird.
Nach der Vollsperrung erfolgen die Restarbeiten, wie das Angleichen der Zufahrten, die Optimierung der Bushaltestellen sowie die Bankett- und Markierungsarbeiten. Auch werden die Schutzplanken eingerichtet. Für die Ausführung dieser Leistungen werden Tagesbaustellen eingerichtet und der Verkehr mittels Ampel-Regelung halbseitig daran vorbeigeführt.
Die Arbeiten werden durch die Firma Kemna aus Schwerin ausgeführt. Die Kosten betragen circa 700.000 Euro und werden überwiegend vom Bund getragen.
Das Straßenbauamt Neustrelitz bittet um Verständnis und eine angepasste Reiseplanung. Die Maßnahme dient dem Erhalt der Infrastruktur.